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Cocktails als Weiterbildung

Cocktails-Weiterbildung macht auch Spass
Innovative Konzepte im Hotel und Gaststättengewerbe.
Anfang des Monats startete in der Marburger Cocktail-Bar „Plan B“ eine neuartige Form kostenfreier Weiterbildung für sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Das Pilotprojekt des Bildungsträgers Arbeit und Bildung e.V. ist abgestimmt mit dem Wirtschaftsministerium und dem Hotel- und Gaststättenverband. Nach vier Bausteinen und acht Tagen erwerben insbesondere an- und ungelernte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen regional, aber auch international, verwendbare Zusatzqualifikationen. Den knapp 15 Kleinen und Mittleren Unternehmen KMU aus dem Landkreis entstehen dabei keine Kosten. Sogar ein Auslandspraktikum ist für Teilnehmer möglich. Diesen Beitrag weiterlesen »
Marburger Kooperationsprojekt bietet Umschulung zum Erzieher

Sie freuen sich auf die „Neuen“: Abteilungsleitung Frauen, Meggy Willmeroth (li.), und Kursleitung Monika Forneck. Nicht abgebildet: Ulrich Preis, Kursleitung
Ab 2013 haben Eltern von Kindern unter drei Jahren einen Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz. Den vorausgesagten Mangel von 40.000 zusätzlichen Erzieherinnen und Erzieher in der Kinderbetreuung versucht ein Marburger Kooperationsprojekt zwischen Arbeit und Bildung e. V., der Käthe-Kollwitz-Schule Marburg, der Agentur für Arbeit sowie dem KreisJobCenter Marburg-Biedenkopf lindern zu helfen. Zum zweiten Mal soll am 1.August 2011 eine verkürzte Teilzeit-Umschulung beginnen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Taub und trotzdem hören … mit der Innenohr-Prothese
6. Deutscher Cochlea (Hörschnecke)-Implantat-Tag am 28. Mai 2011

Cochlea(Hörschnecke)-Implantat-Tag in Marburg
Rund drei Prozent aller Babys haben bei der Geburt ein vermindertes Hörvermögen, drei bis vier von 1000 Neugeborenen haben erhebliche Hörschädigungen. Werden sie im ersten Lebensjahr mit einer Innenohr-Prothese, dem Cochlea-Implantat (CI), versorgt, erwerben die meisten von ihnen eine normale Lautsprachfähigkeit und differenzierte Hörfähigkeit. Seit 2009 ist in Deutschland das Neugeborenen-Hörscreening gesetzlich verankert. So gelingt es, Kinder bereits kurz nach der Geburt zu testen und gegebenenfalls rasch eine Versorgung mit Hörgeräten und/oder CI einzuleiten. Das und vieles mehr ist auf die unermüdliche Arbeit der Deutschen Cochlear Implant Gesellschaft e.V. (DCIG) zurückzuführen. Seit 2005 organisiert sie den Deutschen CI-Tag, der Samstag, den 28. Mai 2011, zum sechsten Male bundesweit statt findet. Die seit 2004 bestehende CI-Selbsthilfegruppe Mittelhessen steht von 11 bis 15 Uhr vor dem Cineplex Marburg für Informationen und Tests bereit. Diesen Beitrag weiterlesen »
Europas viele Gesichter und viele zu übersetzende Sprachen
Berufliche Integration durch internationalen Austausch
Am Freitag trafen sich in Marburg europäische Netzwerkmitglieder und Experten des Bundesprojektes berufliche „Integration durch Austausch IdA“, um eine Halbzeitbilanz zu ziehen und um über Qualitätssicherung in europäischen Austauschprogrammen generell zu reden. Gastgeber war das Marburger IdA-Projekt „Grenzen-los“, gebildet aus Koordinator Arbeit und Bildung e.V., dem Projektpartner Praxis GmbH und den strategischen Partnern KreisJobCenter Marburg-Biedenkopf bzw. Agentur für Arbeit Marburg.
Stefan Schulz-Trieglaff, im Bundesarbeitsministerium BMAS für Entwicklung und Koordination übernationaler Maßnahmen verantwortlich, nannte als IdA-Zielgruppen „arbeitsmarktferne Jugendliche am Übergang Schule/Ausbildung mit Unterstützungsbedarf“, weil ihnen z.B. der Schulabschluss fehlt, aber auch alleinerziehende junge Frauen. Und zweitens, „arbeitslose junge Erwachsene an der Schnittstelle Ausbildung/Beruf“, wie etwa Akademiker ohne Berufserfahrung. Letztlich diene IdA dazu, mehr Beweglichkeit auf dem europäischen Arbeitsmarkt zu fördern.

Ohne sie geht nichts ...Simultandolmetscher bei der Arbeit
Angelika Funk, stellv. Geschäftsführung Arbeit und Bildung e.V., verwies darauf: „Grenzen-los startete Herbst 2009 und hat bis heute zwölf Marburger Lehrgänge mit rund 100 Teilnehmer ins Auslandspraktikum gesandt“. Durch den begleiteten Auslandsaufenthalt und entsprechende Vor- und Nachbereitung hätten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich beruflich, sprachlich und persönlich weiterzuentwickeln.

Montserrat Ros Serra, Probens Spanien
Und das hätten sie auch getan, betonte der begleitende Forscher, Dieter Schulze von der Firma social solutions: Unter den „Grenzen-los“ Teilnehmern sei deutlich mehr Realismus, mehr Selbstvertrauen und gestiegene Selbstsicherheit entstanden.
Montserrat Ros Serra, vom spanischen Partner Probens, betonte die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit Arbeit und Bildung seit 1993, die auch dem Projekt „Grenzen-los“ zu Gute kam. Europa sei ein immer vertrauter werdendes Gebiet für die jungen Menschen, auch und gerade wegen des Netzwerkes.
Da IdA eine erhöhte Beschäftigungsfähigkeit bewirke, folgt jetzt auch eine Integration durch Austausch speziell für Menschen mit Behinderung (bspw. Lernbehinderung, Lernschwierigkeiten, Schwerbehinderung). Seit April werden 44 Projektverbünde bis 2014 gefördert, die bis zu 4.500 Menschen mit Behinderung diese europäische Erfahrung machen lassen werden, teilte der BMAS-Vertreter abschließend mit.

Angelika Funk, stellv. Geschäftsführerin AuB (re.) und Gerlind Jäckle, Praxis

Marco Hendriks dok10, Rotterdam
Ein Qualitätshandbuch für IdA wird Anfang 2012 erscheinen, das auch in anderen transnationalen Maßnahmen wie Freiwilligendienste oder Schüleraustausch genutzt werden kann. Mit der Konferenz wurde in Marburg eine bundesweit tourende Wanderausstellung gestartet, die Teilnehmer von IdA in den jeweiligen Auslandspraktika zeigt.
Weitere Informationen zum Projekt: www.ida-marburg.de (Grenzen-los)
Fotos: Viktor R. Szymczak
Sigmar Polke - Ironischer Parawissenschaftler und Stilartist
Subtile Gesellschaftskritik und alchemistischer Humor vereint
Ende der 1970er tauchten zunehmend politische Reflexionen im Werk von Sigmar Polke (1941-2010) auf. „Dr. Bonn“ von 1978 etwa spielt auf den gleichjährigen rätselhaften Gefängnis-Tod der Terroristen Baader und Raspe an, „Sargdeckel“ an den Bau der Neutronenbombe. Das Jahrzehnt ist hervorragend aufgearbeitet worden durch Professor Dietmar Rübel, bis kürzlich noch ein langjähriger Mitarbeiter Kunstgeschichtliches Institut an der Philipps Universität. Er arbeitet nicht nur markant in der jetzigen Polke Hommage-Ausstellung von Klaus Staeck mit, sondern war elementar für das 2009er Hamburger Ganzjahres Polke-Festival „Wir Kleinbürger“. Am 13. Februar wäre Sigmar Polke, der herausragende künstlerische Begleiter der Nachkriegszeit, 70 geworden.

Sigmar Polke. Preisvergleich, 2001
1963 gründete der Niederschlesier Sigmar Polke zusammen mit Gerhard Richter den Kapitalistischen Realismus, eine ironische Verwendung von Alltagsklischees der westlichen Warenwelt. Bewußt werden Bilder wie „Der Wurstesser“ (1963) gegen die kühle Überhöhung der Pop Art gemalt. Etablierte Kunstdogmen waren ihm stets ein Greuel. Sei es Sozialistischer Realismus oder das Informel im Westen der 1950 und 1960er, also die allgewaltige, nichtfigurative Malerei. Diesen Beitrag weiterlesen »
Philipp Horath oder .. wie man doch zu einer Ausbildung kommt
Fit für Ausbildung und Beruf (FAuB) hilft schulmüden Jugendlichen
Philipp Horath hat mit seinen 16 Jahren schon viel gesehen. Geboren in Schwetzingen, gut 12 Jahre gelebt in Bad Laasphe (NRW), wohnt seine Familie seit ungefähr 2 Jahren in Sterzhausen. Da er 2009 zwar schulmüde aber natürlich trotzdem noch schulpflichtig war, sandte die Agentur für Arbeit Marburg ihn zum Lehrgang „Fit für Ausbildung und Beruf, FAuB“. Ausrichter war der Marburger Verein Arbeit und Bildung, Lehrgangsleitung lag in den Händen vom Pädagogen Gabor Balintfy. Und das oberste Ziel von FAuB, den Übergang in eine berufliche Erstausbildung zu ermöglichen, hat seit November Gestalt angenommen … die Ausbildung zum Fachlageristen bei „Spielwaren Sulzer“ hat angefangen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Berufsausbildung mit Kind ist machbar
Erfahrungsaustausch unter Alleinerziehenden
Eine qualifizierte Berufsausbildung ist eine wichtige Voraussetzung, um in den Arbeitsmarkt integriert zu werden. Für Alleinerziehende ist es schwer, bei der beruflichen Ausbildung sowohl Kindeserziehung, beruflichen Alltag als auch Berufsschule unter einen Hut bringen. Schwer ist es auch, kompetente Informationen zu erhalten. Vor einigen Tagen hatte deshalb Bettina Niklaus vom Bildungs- und Sozialträger Arbeit und Bildung die Teilnehmerinnen des Landesprojektes „Betriebliche Ausbildung Alleinerziehender“ und Interessierte zu einem gemeinsamen Erfahrungsaustausch in die Grillhütte nach Bürgeln eingeladen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Entenfamilie applaudierte, was wir vorüberfuhren

Empfanden das Solarboot nicht als störend (Foto: vbb e.V.)
Solarboot Elisabeth II gekrant - Marburger Bootswerft bringt Schiff auf die Lahn
Das Solarboot Elisabeth II, der Star des Marburger Hafenfestes am Pfingst-Wochenende, wurde in diese Woche erstmals mittels eines Krans zu Wasser gebracht. „Gekrant“ wie der Seemann dazu sagen würde. Nach der Jungfernfahrt fehlt noch die eigentliche Taufe, … die findet mit großem Pomp am Pfingstsamstag um 14 Uhr statt.
Ein alter Ostsee-Kutter aus Lübeck konnte vom Qualifizierungsbetrieb für langzeitarbeitslose Menschen „Marburger Bootswerft“ per Internet ausfindig gemacht und für 100 € gekauft werden. Diesen Beitrag weiterlesen »



Hessischer Städtetag setzt auf realistische Pfade zum Schuldenabbau.
„Es ist eine richtige und gute Maßnahme der Landesregierung, hoch verschuldeten hessischen Kommunen mit über drei Milliarden Euro bei ihrer Entschuldung zu helfen.“ Dies sagt Wolfram Dette, Oberbürgermeister der Stadt Wetzlar und ausgewiesener Finanzfachmann in den Reihen des Hessischen Städtetages. „Der Entschuldungsfonds des Landes wird aber nur [...]
Unser politische Kommentar
Am Veilchen-Dienstag bauten die Christ-Demokraten zum traditionellen Fasnachtszug einen Stand in der Gießener Strasse auf. Dort betrieben sie ganz ungeniert Bandenwerbung. Keine andere Partei stellte ihre Macht derart im Strassen-Karneval zur Schau.
Ist es nicht sonst der Aschermittwoch, wo die Parteien übereinander herfallen? Und wo sie kein gutes Haar an den anderen demokratischen Kräften [...]
Wie bereits in der Presse berichtet, werden im ersten Halbjahr mit einzelnen Kommunen mehrere Pilotprojekte zur Online-Bürgerbeteiligung im Landkreis Gießen stattfinden. Auch die Stadt Hungen nimmt mit dem „Arbeitskreis Leitbild“ des Stadtmarketing Hungen e.V. an einem dieser Projekte teil.
Kürzlich hat sich die Firma eOpinio GmbH, ein junges innovative Meinungsforschungs-Unternehmen aus Gießen mit Spezialisierung auf dem [...]
Heuchelheimer Grüne schauen auf ein erfolgreiches Jahr zurück.
Auf seiner diesjährigen Mitgliederversammlung hat der Heuchelheimer Ortsverband Bündnis 90 / Die Grünen das ereignisreiche Jahr analysiert und die kommunal-politischen Schwerpunkte für 2012 andiskutiert.
Dabei stand für den mit Sabine Müller-Kübler, Hanni Bepler-Klein, Kuno Konopka und Stephan Henrich besetzten Vorstand eindeutig die Kommunalwahl im Vordergrund. Der deutliche Zugewinn bei [...]
Land Hessen will Mädchenarbeit ausbauen.
Wiesbaden (23. Januar 2012) - Die Landesregierung will die Mädchenarbeit weiter ausbauen. 2012 wird es zum ersten Mal einen Internationalen Mädchentag geben. „Die Weichen für Gleichberechtigung in Familie, Beruf und Gesellschaft muss man so früh wie möglich stellen. Die Mädchen von heute sind die Frauen von morgen. Eine engagierte Mädchenarbeit kann [...]
Meditation Trance Buddhismus Sufis
Wer kennt das nicht, dass ein längerer Spaziergang den Kopf frei macht und Gedanken und Geist äußerst produktiv werden. Goethe hat es so gemacht
. und jeder andere Mensch könnte es auch. Meist fehlt die Muße, der Raum in unserer hektischen Welt, um das umzusetzen. Mit der nötigen, leicht erlernbaren Technik, ist [...]
Freiwilliges Engagement von Jugendlichen
Ob und wofür sich Jugendliche freiwillig engagieren, hängt stark von Bildung, Herkunft und Geschlecht ab. Zu diesem Ergebnis kommt eine Sonderauswertung des Dritten Freiwilligensurveys des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.







Prof. Dr. Wolfgang George: 30 Mrd € Investition durch Energie-Genossenschaften möglich