Reinhard Scherer – Dynamische Räume und energiegeladene Leere

Vom 9. März bis zum 26. April präsentiert der Marburger Kunstverein den Bildhauer Reinhard Scherer mit Skulpturen, Wandarbeiten und Installationen. Seit Ende der 1970er Jahre arbeitet der Künstler mit Stahl, in den verschiedensten Variationen. Und in seiner Exposition „dynamische Räume – energiegeladene Leere“ zeigt er uns das ganze Spektrum seines Schaffens.

Reinhard Scherer
Reinhard Scherer: „Mit Stahl baue ich im Raum, lade die Formen mit Energie auf, halte Bewegung in einem Moment fest, fasse den Raum, baue an der nächsten Etappe.“

Reinhard Scherer nutzt sein Material nicht nur als Mittel zum Zweck – die äußere Form seiner Skulpturen steht in direkter Beziehung zur inneren Struktur des Werkstoffs, aus dem sie entstehen. Hinsichtlich der Titelgebung erklärt der Künstler, dass für ihn der Kontrast zwischen der vermeintlich geschlossenen Form und dem sich öffnendem Raum eben eine „energiegeladene Leere“ bildet.

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Als „Begrüßung“ erwarten im Foyer zwei Arbeiten aus geglühtem Stahl die Besucher. Vier größere (ergo auch schwerere) Skulpturen sollen im unteren Bereich Platz finden, unter anderem der „Moment der Balance“. Dass dieser Begriff in scheinbarem Widerspruch zu der Schwere des Materials steht, ist gewissermaßen typisch für Scherer. Nicht umsonst bescheinigt Clemens Ottnad den Stahl-Plastiken des Künstlers im Katalog zur Ausstelllung „Raumortung“ 2015 ein „weit über bloß architektonische Bauformen hinausgehendes Eigenleben, das die dem Stahl anhaftende Starrheit längst hinter sich gelassen hat“. Die Plastiken mit dem Titel „Wanderung der Formen“ tragen laut Scherer auch die Bedeutung einer „Wanderung der Kulturen“ – ein Thema, mit dem er sich bereits seit Anfang der 1990er Jahre beschäftigt.

Eine geschmiedete Bogenarbeit über der Treppe weist dann den Weg nach oben. Wichtig ist Reinhard Scherer, dass die Ausstellung nicht einfach nach Werkgruppen geordnet konzipiert ist, sondern dass sich eine Spannung ergibt. Im ersten Stock sollen dann unter anderem drei Skulpturen und zwei Gruppen mit Bodenarbeiten zu sehen sein. An einer Wand zeigt der Künstler Stahlprägungen – Abdrücke und Materialübertragungen, denen sich Scherer inzwischen seit Ende der 1970er Jahre widmet. Was auf angefeuchtetem Büttenpapier wie zarte Aquarelle wirkt, das sind in Wirklichkeit Rostpartikel oder die Zunderschicht des Schmiedefeuers. Für Scherer sind diese Arbeiten eine Art „Zeitschiene“ – denn die Vorbereitung und das Präparieren der speziellen Druckstöcke nehmen oft Monate in Anspruch.

Manfred Fath bescheinigte Reinhard Scherer bereits in einem Text aus dem Jahr 1985 „eine meisterhafte Beherrschung des Materials und der Technik“. Fünf Jahre später schreibt Werner Meyer, jede Skulptur Scherers halte mit ihren bildnerischen Mitteln „Physis und sinnliche Wahrnehmung und die Erfahrung von Befindlichkeit in ständiger Bewegung“. Seine Arbeit „Elemente“ aus dem Jahr 1995 bringt der Künstler ebenfalls mit nach Marburg. DIN-A-4-große Glasplatten geben das Periodensystem der chemischen Elemente wieder – mit einem stählernen Fingerzeig an (der) Stelle des Elements „Fe“, Eisen.

Mit der Metallurgie beschäftigt sich Reinhard Scherer schon viele Jahre. Betrachtet man Metalle unter dem Rastermikroskop, zeigen sich gitter-, netzartige Strukturen. Diese sind Ausgangspunkt für Arbeiten, die gewissermaßen „ein Sandkorn auf einer weit gefassten Raumebene sichtbar machen“, wie Scherer selbst es formuliert. Was ihn immer wieder beschäftigt, sei ein „Austarieren von Kräften im Raum“. Auch der Bezug von Innen und Außen, von Anwesendem und Abwesendem spielt eine maßgebliche Rolle in der Arbeit des Künstlers. „Ich möchte keine langweiligen Arbeiten machen“, sagt Scherer. Wenn man sich einem Objekt von einer Seite nähert, soll man nicht schon wissen, wie es von der anderen Seite aussieht.

Reinhard Scherer wurde 1948 in Wangen im Allgäu geboren. Er studierte Anfang der 1970er Jahre zunächst an der Freien Kunstschule in Stuttgart. Dann von 1973 bis 1977 Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Seit 1976 realisiert er standortbezogene Großskulpturen und Platzgestaltungen – von einem „Offenen Tor“ in seiner Heimatstadt über ein „Mahnmal“ für die ermordeten Sinti und Roma in Ravensburg bis hin zu einer „Balance“ in Santiago de Chile. Seit 1978 ist Reinhard Scherer als freischaffender Bildhauer tätig. Die Orte, an denen er bereits ausgestellt hat, reichen von der klassischen Galerie bis zur Kapelle. Zudem befinden sich zahlreiche Arbeiten von ihm in öffentlichen Sammlungen, zum Beispiel der Staatsgalerie Stuttgart und dem Ministerium für Wissenschaft und Kunst des Landes Baden-Württemberg. Auch vor dem Marburger Kunstverein befindet sich seit 2015 eine Skulptur von Scherer.

Die Ausstellung „dynamische Räume – energiegeladene Leere“ beginnt am 9. März und endet am 26. April 2018. Die Vernissage findet am Freitag, den 9. März um 18 Uhr im Kunstverein statt. Wie immer gibt es im Ausstellungszeitraum jeden Samstag kostenlose Führungen von Lena Sophie Radtke. Spezielle Führungen für Kinder werden in Kooperation mit der KunstWerkStatt Marburg angeboten.

Die neuesten Hochzeitstrends im Blick

Großer Branchenmix aus 50 Ausstellern, attraktive Messerabatte, Showprogramm

Hochzeitswelt
High angle view of a bride

Vom 13. bis zum 14. Januar 2018 ist es wieder soweit: Die beliebte Besuchermesse HOCHZEITSWELT | Bad Nauheim lädt Verliebte, Verlobte, deren Angehörige, aber auch zukünftige Hochzeitsgäste nach Bad Nauheim ein.

Ein ausgefallenes Kleid, innovative Dekorationen, eine attraktive Location am schönsten Tag im Leben darf nichts dem Zufall überlassen werden. Brautpaare möchten sich daher bestmöglich auf ihren ganz besonderen Tag vorbereiten und suchen Anregungen und Ideen für ihre Hochzeit. Zum dreizehnten Mal haben die Besucher der Hochzeitswelt | Bad Nauheim die Möglichkeit, sich in der besonderen Atmosphäre des Hotel Dolce in Bad Nauheim inspirieren zu lassen.

Bereits seit 2005 ist die Hochzeitsmesse fester Bestandteil des jährlichen Veranstaltungskalenders der Stadt Bad Nauheim. Dabei hat sie sich stetig weiterentwickelt, um den Besuchern immer die aktuellsten Trends präsentieren zu können. Wie jedes Jahr sind auch an diesem Wochenende namhafte Aussteller aus mehr als 25 Branchen vertreten und geben Gelegenheit zu einem ersten Kennenlernen. Dabei setzt die Veranstalterin Carolin Pascal von BestEvents by ITMS Marketing auf einen guten Mix aus langjährigen Ausstellern und neuen Dienstleistern.
„Wir freuen uns, den Gästen auch dieses Jahr wieder eine große Vielfalt an Ausstellern aus den verschiedenen Bereichen präsentieren zu können. Neben Dienstleistern, die bereits seit mehreren Jahren mit dabei sind und viel Erfahrung mitbringen, haben wir auch neue Gesichter, die mit modernen, frischen Ideen begeistern, mitgebracht“, betont Pascal.

Neben den Serviceleistungen der Aussteller dürfen sich die Gäste der Besuchermesse zudem über attraktive Messerabatte und ein aufregendes Bühnenprogramm freuen, im Rahmen dessen einige Dienstleister ihr Können und ihre Kreativität unter Beweis stellen. An beiden Messetagen finden Modenschauen mit den neuesten Trends rund ums Styling für den großen Tag statt. In Vorträgen können sich Interessierte über die verschiedenen Formen der Trauung informieren und Musiker sorgen für die richtige Stimmung.

Als besonderes Highlight des Wochenendes werden unter allen Besuchern Gutscheinpakete im Gesamtwert von über 3.000 Euro verlost, ein schönes Startkapital für die geplante Traumhochzeit.

„ Die HOCHZEITSWELT | Bad Nauheim hat sich zu einer echten Institution in Bad Nauheim entwickelt“, freut sich Pascal über das rege Interesse von Ausstellern wie Besuchern. Dabei hat sich die Mischung aus hochwertigen Informationen und guter Unterhaltung bis weit über die Stadtgrenzen hinaus herumgesprochen, so dass wir jedes Jahr Gäste aus dem Raum Gießen, dem Rhein-Main-Gebiet, dem Hochtaunus sowie Vogelsbergkreis begrüßen dürfen“, erklärt Pascal.

Weitere Informationen unter www.hochzeitswelt-bad-nauheim.de

Tolkien Lesefest in Wetzlar am 18.11.17

Das Plakat zum Lesefest in Wetzlar

Im Rahmen des Bundesweiten Vorlesetags veranstalten die Phantastische Bibliothek Wetzlar und die Deutsche Tolkien Gesellschaft e.V. am Samstag, 18. November 2017 ein Lesefest mit dem Thema „Die Leiden des jungen Tolkien“.

In Anlehnung an Johann Wolfgang von Goethes Briefroman Die Leiden des jungen Werther – für den er in Wetzlar Inspiration fand – beleuchtet die Veranstaltung J.R.R. Tolkiens eigene (fast) tragische Liebesgeschichte, die er in einer Erzählung und einem Gedicht über den sterblichen Beren und die unsterbliche Elbin Lúthien
verarbeitet hat. Neben einer Komplettlesungen der Geschichte in deutscher und englischer Sprache, hauptsächlich aus der in diesem Jahr erschienenen Textsammlung Beren und Lúthien, beleuchtet ein Vortrag die Liebesleiden des jungen Tolkiens.
In den phantastischen Räumen der Bibliothek gibt es außerdem diverse Mitmach-Aktionen, inklusive eines Illustrations-Workshops mit Fantasy-Künstlerin Anke Eißmann, einem Workshop zum Miniaturenbemalen mit Ralph Seibel, einem Quiz und verschiedenen Spielerunden. Für Getränke und Kuchen ist gesorgt.
Die Phantastische Bibliothek in der Turmstraße 20, 35578 Wetzlar öffnet ihre Türen für die Veranstaltung von 10-14 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Über die DTG:
Die Deutsche Tolkien Gesellschaft e.V. fördert die wissenschaftliche Erschließung und Verbreitung der Werke von Professor John Ronald Reuel Tolkien, CBE, und anderer Werke, die zu einem Vergleich herausfordern. Sie pflegt dabei das Zusammenwirken verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen, veranstaltet regionale Tolkien Tage, das bundesweite Tolkien Thing, eine jährliche Tolkien Konferenz, Vorträge, Lesungen und Ausstellungen und veröffentlicht neben der Mitgliederzeitschrift Der Flammifer von Westernis auch das akademische Jahrbuch Hither Shore, das schon zweimal den Deutschen Phantastik Preis in der Kategorie Sekundärwerk gewonnen hat.
Für weitere Informationen: www.tolkiengesellschaft.de

Ich mache mich selbstständig

Eine selbständige Existenz aufbauen – auch ein möglicher Weg aus der Arbeitslosigkeit
  • Information über Starthilfe bei der Existenzgründung
  • Förderung der Existenzgründung von Arbeitslosengeld-Beziehern mittels Gründungszuschuss möglich
Nächster Termin: Donnerstag, 16. November 2017, 16:00 Uhr
Ort: Agentur für Arbeit Marburg, Afföllerstr. 25, 35039 Marburg,
Gruppenraum im Berufsinformationszentrum (BiZ)

Referenten

Bettina Steuber-Fillsack, BBG mbh – Beratungsstelle für Existenzgründung
Siegfried Posingies, MERKURSTARTUP – Existenzgründerzentren

Existenzgründung –nicht zuletzt eine Typfrage

Die Entscheidung für oder gegen eine Existenzgründung ist eine „Typfrage“. Diese Frage muss zuerst geklärt werden. Denn selbst wenn die fachlichen Kenntnisse und Fähigkeiten vorhanden sind, ist nicht jeder der geborene Unternehmer.
Wer feste Arbeitszeiten mag und kein Wagnis eingehen möchte, eignet sich weniger. Wer dagegen Risiken nicht scheut, flexibel, belastbar, kommunikativ und zielstrebig ist, für den ist die Selbständigkeit eine echte Alternative.

Voraussetzungen und Förderung bei geplanter Selbständigkeit

Die Agentur für Arbeit kann Existenzgründer unterstützen mit dem sogenannten Gründungszuschuss. Dieser kann dann gewährt werden, wenn am Tag der Gründung noch ein Restanspruch auf das Arbeitslosengeld von mindestens 150 Tagen besteht.
Grundsätzlich muss die Prognose für den Erfolg der selbständigen Tätigkeit vorliegen. Die Tragfähigkeit der Geschäftsidee ist durch die Stellungnahme einer fachkundigen Stelle nachzuweisen. Auch die persönliche Eignung zur Ausübung einer selbständigen Tätigkeit müssen Gründungswillige nachweisen. Bei Zweifeln an der Eignung kann die Teilnahme an einer Maßnahme der Eignungsfeststellung oder zur Vorbereitung der Existenzgründung erfolgen. Zur Klärung der Eignung stehen auch die Fachdienste, zum Beispiel der Berufspsychologische Dienst in der Arbeitsagentur zur Verfügung.
Wer Arbeitslosengeld bezieht und beabsichtigt, sich selbständig zu machen, sollte dies mit seinem Arbeitsvermittler oder ihrer Arbeitsvermittler/in sprechen. Termine können immer unter der kostenlosen Hotline 0800 4 5555 00 vereinbart werden.
Kontakt: E-Mail: Marburg@arbeitsagentur.de
Die Info-Veranstaltung findet in der Marburger Arbeitsagentur statt. Sie ist kostenfrei. Und eine Anmeldung ist nicht notwendig.

 

Unternehmersprechtag im Technologie- und Innovationszentrum Gießen

20 Dez 2017, Gießen
Effiziente Beratung in einem Termin – Expertenrat für Unternehmer und Existenzgründer
Der nächste Unternehmersprechtag findet am Mittwoch, 20. Dezember statt. Ab 14 Uhr können Inhaber und Geschäftsführer kleiner und mittlerer Unternehmen sowie Existenzgründer in Einzelterminen ihre Fragen an die Experten stellen. Erfahrene Beraterinnen und Berater der Wirtschaftsförderungen des Landkreises und der Stadt Gießen, der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen, der Industrie- und Handelskammer Gießen-Friedberg, der Handwerkskammer Wiesbaden und dem Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Wirtschaft geben im Team die entsprechenden Auskünfte.

Die Beratungsthemen reichen von der Unternehmensfinanzierung mit öffentlichen Fördermitteln, über Existenzgründungen, der Förderung betriebswirtschaftlicher und technologischer Beratung, der Unternehmensübergabe, dem Zugang zu Hochschul-Know-how bis hin zur Beratung zu einem geeigneten Standort und den behördlichen Genehmigungsverfahren.
„Mit der Vielfalt der angebotenen Informationen bieten wir eine sehr effiziente Beratung für die Interessierten in einem Termin“, sagt Wirtschaftsdezernentin Anita Schneider. Die Ratsuchenden können in einem Termin gleich die Antworten auf ein Bündel der verschiedensten Fragen mitnehmen.

Die erforderlichen Anmeldungen für dieses kostenlose Angebot nehmen Birgit Nuppeney, Wirtschaftsförderung des Landkreises Gießen (Telefon: 0641 9390-1767, E-Mail: wirtschaft@lkgi.de) oder Thomas Peter, Förderberatung der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (Telefon: 06441 4479-1268, E-Mail: thomas.peter@wibank.de) gerne entgegen.

Zeit: Mittwoch, 20. Dezember, ab 14 Uhr
Ort: Technologie- und Innovationszentrum Gießen – kurz TIG – in der Winchesterstraße 2

Optische Beleuchtungssysteme – Anforderungen und Auslegung

17 Dez 2017, Gießen
Industriegespräche Mittelhessen
Die Industriegespräche Mittelhessen bieten im Wintersemester 2017/18 wieder spannende Vorträge von hochkarätigen Referenten aus der Wirtschaft und Wissenschaft.

Referent am Sonntag, 17. Dezember:

Dr. Markus Degünther, Technische Hochschule Mittelhessen, Stiftungsprofessur „Optische Technologien“ in Wetzlar (ab 01.01.2018)

Beginn: 18.15 Uhr

Ort: Hörsaal III der Physikalischen Institute an der Justus-Liebig-Universität Gießen
(Heinrich-Buff-Ring 14, 35392 Gießen)

Die Teilnahme ist kostenlos.

Vorankündigungen zu den einzelnen Veranstaltungen der Industriegespräche Mittelhessen finden Sie auf der Website http://www.wetzlar-network.de/.

Gründerstammtisch Gießen

15 Dez 2017, Gießen
Der  Gründerstammtisch Gießen ist die Initiative für GründerInnen und Gründungsinteressierte, die den Austausch und das Netzwerk suchen und dazu auch aktiv beitragen möchten. Interessierte treffen sich immer am Fünfzehnten eines Montags (erstmalig am 15.07.2015) ab 19.00 Uhr im NewsCafé in der Plockstraße 1-3 in Gießen zum Kennenlernen, Netzwerken und Austauschen in entspannter Atmosphäre und mit wechselnden, interessanten Gästen.

Technologie- und Innovationszentrums Gießen (TIG), Entrepreneurship-Cluster Mittelhessen (ECM), die Existenzgründerberatung der IHK Gießen-Friedberg und die Wirtschaftsförderung des Landkreises Gießen haben sich zu dieser Initiative zusammengeschlossen, um der regionalen Gründerszene ein Forum zum regelmäßigen ungezwungenen Austausch zu bieten und damit die unterstützenden Strukturen für GründerInnen in der Region Mittelhessen weiter auszubauen.

Natürlich sind neben Gründungsintressierten auch Unternehmen herzlich willkommen – sei es regelmäßig oder einmalig als Gäste, wir freuen uns auf eine rege Teilnahme aller Interessierten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich!

Event-Link : http://www.gruenderstammtisch-giessen.de
Wechselnde Orte, bitte besuchen Sie die Website für Details

Verantwortung Zukunft

13 Dez 2017, Friedberg
Ringvorlesung der TH Mittelhessen
Klimawandel, Verbrauch von Rohstoffen, Digitalisierung, Mobilität, Arbeitswelt, Gesundheit, demografischer Wandel, Stadtentwicklung – das sind nur einige Beispiele für Problemfelder, die unsere Gesellschaft in Zukunft intensiv beschäftigen werden.

Als öffentlich finanzierte Hochschule für angewandte Wissenschaften hat die TH Mittelhessen eine gesellschaftliche Verantwortung. In der Vorlesungsreihe wollen wir deshalb zeigen, dass wir zwar nicht die Welt retten können, dass wir aber sehr spezifische Beiträge in praxisnaher Lehre und Forschung leisten, wenn es um die Lösung konkreter Probleme geht. Dabei sind wir mit dem Anspruch „Zukunft gemeinsam gestalten“ immer Kooperationspartner der Unternehmen, Verbände, Kommunen und Schulen der Region.

Zur Ringvorlesung sind alle Mitglieder der Hochschule eingeladen. Natürlich sind auch alle anderen Interessierten willkommen: Vertreter von Unternehmen und Verbänden, aus Politik, Verwaltung und Schulen sowie auch diejenigen, die ein persönliches Interesse an den Themen haben.

Im Anschluss an die Vorträge ist ausreichend Zeit für Diskussionen und persönliche Gespräche.

Mittwoch, 13. Dezember 2017: Smart Cities

  • Megatrend Urbanisierung – die Stadt der Zukunft
    Dr. Bernhard Albert, Zukunftsforscher, Foresight Solution
  • Intelligente Entwicklung eines Hochschulstandortes
    Prof. Dr.-Ing. Joaquín Díaz, THM FB Bauwesen
  • Diskussion
Event-Link : go.thm.de/ringvorlesung
Zeit: Mittwoch, 13. Dezember 2017, 19.00 – 21.00 Uhr
Ort: THM Campus Friedberg, Raum A4 0.19
Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Mit Kommunikation raus aus der Krise

12 Dez 2017, Limburg
Marketing-Club Mittelhessen e. V.: Referat von Bischof Dr. Georg Bätzing

Der Bau des Bischofshauses auf dem Limburger Domberg, ein First-Class-Flug nach Indien, ein autoritärer Führungsstil, mangelnde Kommunikation: Über Jahre beherrschten Negativschlagzeilen die öffentliche Wahrnehmung rund um das Bistum Limburg. Die Diözese steckte in einer schweren Krise. Vertrauen ist verloren gegangen.

Am 26. April 2014 hat Papst Franziskus dann das Rücktrittsgesuch des Bischofs angenommen, da es in der Diözese zu einer Situation gekommen sei, in der ein fruchtbares Ausüben des Bischöflichen Amtes im Bistum nicht mehr möglich mache. Weihbischof Manfred Grothe aus Paderborn wurde zum Apostolischen Administrator ernannt und mit der Leitung des Bistums beauftragt. Er hatte zuvor die Kommission geleitet, die den Bau des Bischofshauses untersuchte und ihre Ergebnisse in einem 108 seitenstarken Prüfbericht zusammengefasst hat. Zweieinhalb Jahre, bis zum 18. September 2016 dauerte die Sedisvakanz, die Zeit ohne Bischof, in Limburg.

Zeit, die das Bistum nutzte, um Strukturen zu ordnen, um aufzuarbeiten und um seine Kommunikation intern und extern neu aufzustellen. Im Bischofshaus, das ein Symbol der Krise geworden war, geben der neue Limburger Bischof, Dr. Georg Bätzing, und der Leiter der Informations- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Pressesprecher, Stephan Schnelle, ab 18:45 Uhr Einblicke in die Kommunikation des Bistums in der Krise und informieren darüber, wie es gelungen ist, in kürzester Zeit das Vertrauen der Medien zurückzugewinnen und unter starker „Beobachtung der Medien“ den Weg aus der Krise zu finden. Wer möchte, kann ab 17:30 Uhr an einer vorangehenden Domführung teilnehmen.

 

Veranstalter: Marketing-Club Mittelhessen e. V. – www.mc-mittelhessen.de

Anmeldeschluss: 7. Dezember 2017

Gastbeitrag für Nichtmitglieder des Marketing-Club Mittelhessen e. V.: 30,00 €

Anmeldung und weitere Informationen im Clubsekretariat:

Sylvia Bierwirt
E-Mail: info@mc-mittelhessen.de
Tel. (0 64 41) 3 09 09 55

Event-Link : http://www.mc-mittelhessen.de/veranstaltung.html?vid=104
Bistum Limburg, Bischofssitz, Domplatz 6, 65549 Limburg

Hessischer Innovationskongress

06 Dez 2017, Frankfurt am Main
Worauf es ankommt als Unternehmer innovativ und erfolgreich zu sein, erleben Sie mit rund 400 Teilnehmern aus Unternehmen, Forschungseinrichtungen und interessierten Akteuren. Impulse von führenden Querdenkern und kreativen Visionären regen Diskussionen über die hessische Innovationskultur an. Das neue Technologieland Hessen stellt sich vor: Wir bieten das Know-how zum Innovieren.
Event-Link : https://www.technologieland-hessen.de/preview.cfm
Zeit: Mittwoch, 6. Dezember
Ort: Kap Europa, Messe Frankfurt / Main

Weitere Informationen und Anmeldung: siehe Event-Link.

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