Neuer Kopf im GießenerLand
Sebastian Grimm neuer Geschäftsführer – Dank an Vorgänger Pucher
Wie Kurt Hillgärtner, Vorsitzender der Region GießenerLand und Bürgermeister der Gemeinde Rabenau, heute (20. Dezember 2010) gegenüber der Presse mitteilte, wird Sebastian Grimm zum Jahresbeginn Nachfolger von Dennis Pucher an der Spitze des Regionalmanagements GießenerLand.
Der neue Geschäftsführer der Region GießenerLand, Sebastian Grimm.
Hillgärtner würdigte Puchers Verdienste, der nach rund zweijähriger Tätigkeit für die Region neuen beruflichen Herausforderungen entgegenstrebt. „Mit Dennis Pucher verlässt uns ein Geschäftsführer, der es innerhalb kürzester Zeit hervorragend verstanden hat, das GießenerLand und seine Ziele mit cleveren Ideen, Projekten und Aktionen fest in den Köpfen der Menschen zu verankern“, so Hillgärtner. Und weiter: „Wir bedauern seinen Weggang und bedanken uns für eine tolle Aufbauleistung in den vergangenen beiden Jahren. Wir wünschen ihm auf seinem weiteren Weg alles Gute und weiterhin viel Erfolg. Gleichzeitig sind wir aber zuversichtlich, mit Sebastian Grimm einen Nachfolger gefunden zu haben, der die erfolgreiche Arbeit Puchers in den kommenden Jahren fortführen wird.“ Als Beispiele für das Wirken des scheidenden Geschäfts-führers nannte der Vorsitzende die Breitband-Initiative, das Limesinformationszentrum Hungen, den Licher Stadtturm, das Puppenstubenmuseum Laubach, den Busecker Schlosspark und das Uhrentürmchen im Gail’schen Park in Biebertal. Außerdem sind sowohl die Kraftpaket-Idee als auch der sich in der Projektierung befindlichen und durch das Lumdatal laufende Premiumwanderweg „Von der Lahn zum Vulkan“ Beispiele für Maßnahmen aus der Feder des 31jährigen Lichers. Kennzeichnend für die Arbeit Puchers sei das große persönliche Engagement gewesen, so beispielhaft im Rahmen der Maßnahmenreihe „DorfVision“, die sich mit den Themen Leerstand und Demographischer Wandel auseinandersetzt. Hierzu findet die Auftaktveranstaltung im ersten Quartal 2011 statt.
Pucher selbst gibt sich bescheiden. Zwar habe es eine Menge Erfolge gegeben, aber die seien stets als Team errungen worden – nicht von Einzelpersonen. „Mir ging es immer um das, was man als Team erreichen kann und nicht um das, was einen Geschäftsführer gut aussehen lässt“, hob der Noch-Geschäftsführer hervor. Insgesamt könne er auf „zwei sehr intensive Jahre“ zurückblicken und sei „voller Dankbarkeit für die vielen schönen, wertvollen und weiterführenden Erfahrungen“, die er in diesem Zeitraum habe sammeln dürfen. Pucher dankte seinen Mitarbeitern, dem Vorstand und den Bürgerinnen und Bürgern, die sich zum Wohle der Region in den Projekten engagieren, für die „großartige Zusammenarbeit“ und wünscht dem neuen Geschäftsführer „das gleiche Glück, das gleiche Vertrauen, die gleiche Offenheit und Freundlichkeit, die ich auch erfahren durfte“.
Grimm freut sich auf die neue Herausforderung und will versuchen, die „großen Fußstapfen“, die sein Vorgänger hinterlassen hat, auszufüllen. Der Diplom-Geograph, der ein Studium an der Justus-Liebig-Universität Gießen absolviert und sich dabei auf Regionalplanung und -entwicklung spezialisiert hat, möchte vor allem das Themenfeld Interkommunale Zusammenarbeit weiter ausbauen. Grimm wörtlich: „Gerade in ländlichen Räumen ist das Potential für Kooperationen zwischen den Kommunen enorm hoch. Vieles wurde hier bereits angestoßen, aber im GießenerLand ist da noch Luft nach oben.“ Der künftige Geschäftsführer sieht sich in diesem Prozess als Moderator und Initiator. Daneben werde ein Großteil seiner Zeit für die Weiterführung der bereits angestoßenen Projekte verwendet. Der 28jährige Gießener möchte die ersten Wochen des Jahres vor allem dazu nutzen, sich den Mitgliedern des Vereins persönlich vorzustellen und Gespräche mit den Projektträgern zu führen.
Sebastian Grimm ist künftig unter der Telefonnummer (0641) 9390-1650 oder per E-Mail an giessenerland@lkgi.de erreichbar.



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