Nijat Hushur verbindet Bildsprache der westlichen und chinesischen Kunst.

Finissage zur Ausstellung über „Das Leben der Uiguren“ – Ansichten und Sichtweisen von innen und außen – Künstler Nijat Hushur am 18. Mai im vhs-Haus anwesend – Vortrag von Geographie-Experten

Die Volkshochschule des Landkreises Gießen lädt zu einer Finissage der Ausstellung „Das Leben der Uiguren“ in das vhs-Haus Lich (Kreuzweg 33) ein. Am Freitag, 18. Mai, wird auch der Maler, Fotograf und Kunstpädagoge Nijat Hushur anwesend sein. Im Gespräch mit Interessierten stellt der in Berlin lebende Künstler das wenig bekannte Volk Chinas vor.

Finissage der Ausstellung „Das Leben der Uiguren“ am Freitag, 18. Mai, um 16 Uhr in dem vhs-Haus (Kreuzweg 33) in Lich.

Finissage der Ausstellung „Das Leben der Uiguren“ am Freitag, 18. Mai, um 16 Uhr in dem vhs-Haus (Kreuzweg 33) in Lich.

Um 16 Uhr hält der Wirtschaftsgeograph Prof. Ernst Giese (Justus-Liebig-Universität, als Experte mit dem regionalen Forschungsschwerpunkt Zentralasien (West- und Ost-Turkestan) einen Vortrag über „Die Uigurische Autonome Region Xingjiang VR China“.Das Turkvolk lebt im westlichen Teil von China und heißt seit der Besetzung im Jahre 1949 offiziell Autonomes Gebiet Xinjiang. Das Gebiet ist fast fünf Mal so groß wie die Bundesrepublik. Die Probleme der uigurischen Bevölkerung ähneln denen der Tibeter. Das heißt, dass zehn Millionen Uiguren in ihrer Heimat bald eine Minderheit sein werden.

Der Künstler Nijat Hushur vereint in seiner Malerei die Bildsprache der westlichen und chinesischen Kunst zu einer eigenen. Dadurch schlägt er eine Brücke der ästhetischen Verständigung, über die der Betrachter einen Zugang zu der uigurischen Kultur findet.

Zugleich haben die Fotografien, die im Laufe der vergangenen 20 Jahre entstanden sind, etwas Dokumentarisches.

Interessierte können sich an die Volkshochschule des Landkreises Gießen unter der Rufnummer Tel. 06404/916313 wenden.

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