Philipp Horath oder .. wie man doch zu einer Ausbildung kommt
Fit für Ausbildung und Beruf (FAuB) hilft schulmüden Jugendlichen
Philipp Horath hat mit seinen 16 Jahren schon viel gesehen. Geboren in Schwetzingen, gut 12 Jahre gelebt in Bad Laasphe (NRW), wohnt seine Familie seit ungefähr 2 Jahren in Sterzhausen. Da er 2009 zwar schulmüde aber natürlich trotzdem noch schulpflichtig war, sandte die Agentur für Arbeit Marburg ihn zum Lehrgang „Fit für Ausbildung und Beruf, FAuB“. Ausrichter war der Marburger Verein Arbeit und Bildung, Lehrgangsleitung lag in den Händen vom Pädagogen Gabor Balintfy. Und das oberste Ziel von FAuB, den Übergang in eine berufliche Erstausbildung zu ermöglichen, hat seit November Gestalt angenommen … die Ausbildung zum Fachlageristen bei „Spielwaren Sulzer“ hat angefangen.„Der Philipp will was werden, das hab ich gespürt“, sagt Inhaber Wieland Sulzer. Und bereits jetzt würde er den Azubi wegen seiner Arbeitsauffassung und Kundenorientierung in die Schublade der Besten, also in „A“, einordnen. Mit Arbeit und Bildung oder und dem Mittelhessischen Bildungsverband arbeite er schon lange und erfolgreich zusammen, so auch diesmal wieder. Jedes Praktikum sei für ihn zwar letztlich ergebnisoffen, aber die gute Vorarbeit durch FAuB mache sich schon deutlich bemerkbar.
FAuB bietet schulmüden Jugendlichen, eine betriebs- und praxisnahe Alternative zum 10. Pflichtschuljahr. Das betriebsnahe Förderkonzept kombiniert Lernen, Arbeiten und sozialpädagogische Formen. Auf 2 Tage Unterricht folgen 3 Tage Praktikum. „Der hohe Praxisanteil dient dazu, eigene Stärken und Fähigkeiten zu erkennen, fehlende Kompetenzen zu erwerben. Die Jugendlichen erhöhen ihre Chancen, in das Berufsleben ohne Warteschleife einzusteigen“, erläutert Lehrgangsleiter Balintfy den Grundgedanken.
September 2009 bis Mitte 2010 hatte der Neu-Azubi Horath 2 Tage gelernt und 3 Tage bei verschiedenen Kooperationsbetrieben Praktika durchgeführt.
Fachlagerist wurde sein Traum. „Wenn ich was nicht weiß, dann frag ich. Ist doch normal. Bei FAuB hat mir das geholfen…und jetzt bei Herrn Sulzer im Betrieb auch“, betont der gebürtige Schwetzinger. Bei FAuB habe er wieder Spaß gehabt, zu lernen. „Aber .. arbeiten mag ich doch lieber“, sagt Philipp und lacht übers ganze Gesicht.
Kostenträger sind der Europäische Sozialfonds, das Land Hessen, die Agentur für Arbeit Marburg und das KreisJobCenter Marburg-Biedenkopf. Das bisherige FAuB ist in anderen Maßnahmen aufgegangen.
Kontakt: Gabor Balintfy, 06421-96360, info@arbeit-und-bildung.de
Hintergrund
Der 60-prozentige Praktikumsanteil (10 Monate) bei FAuB wird in kooperierenden Betrieben der Region durchgeführt. Während dieser Zeit sind die Teilnehmer und Teilnehmerinnen an drei Tagen in einem Betrieb des ersten Arbeitsmarktes und an zwei Wochentagen gibt es allgemeinbildenden und Beruf vorbereitenden Unterricht bei Arbeit und Bildung. Die Theorie umfaßt 40 Prozent, von Mathe bis Arbeitslehre.
Fachlageristen nehmen Güter an und prüfen anhand der Begleitpapiere die Art, Menge und Beschaffenheit der Lieferungen. Sie sind dafür qualifiziert, betriebswirtschaftliche und technische Tätigkeiten selbständig zu planen, durchzuführen und zu kontrollieren. Ihre Arbeitsmittel sind Regalfahrzeuge fürs Lagern, Computer und Telefon für Info- und Kommunikation, aber auch normale Waagen als Messgeräte.
BU: Azubi Philipp Horath in seinem Reich bei Spielwaren Sulzer - Foto: vrs



Hessischer Städtetag setzt auf realistische Pfade zum Schuldenabbau.
„Es ist eine richtige und gute Maßnahme der Landesregierung, hoch verschuldeten hessischen Kommunen mit über drei Milliarden Euro bei ihrer Entschuldung zu helfen.“ Dies sagt Wolfram Dette, Oberbürgermeister der Stadt Wetzlar und ausgewiesener Finanzfachmann in den Reihen des Hessischen Städtetages. „Der Entschuldungsfonds des Landes wird aber nur [...]
Unser politische Kommentar
Am Veilchen-Dienstag bauten die Christ-Demokraten zum traditionellen Fasnachtszug einen Stand in der Gießener Strasse auf. Dort betrieben sie ganz ungeniert Bandenwerbung. Keine andere Partei stellte ihre Macht derart im Strassen-Karneval zur Schau.
Ist es nicht sonst der Aschermittwoch, wo die Parteien übereinander herfallen? Und wo sie kein gutes Haar an den anderen demokratischen Kräften [...]
Wie bereits in der Presse berichtet, werden im ersten Halbjahr mit einzelnen Kommunen mehrere Pilotprojekte zur Online-Bürgerbeteiligung im Landkreis Gießen stattfinden. Auch die Stadt Hungen nimmt mit dem „Arbeitskreis Leitbild“ des Stadtmarketing Hungen e.V. an einem dieser Projekte teil.
Kürzlich hat sich die Firma eOpinio GmbH, ein junges innovative Meinungsforschungs-Unternehmen aus Gießen mit Spezialisierung auf dem [...]
Heuchelheimer Grüne schauen auf ein erfolgreiches Jahr zurück.
Auf seiner diesjährigen Mitgliederversammlung hat der Heuchelheimer Ortsverband Bündnis 90 / Die Grünen das ereignisreiche Jahr analysiert und die kommunal-politischen Schwerpunkte für 2012 andiskutiert.
Dabei stand für den mit Sabine Müller-Kübler, Hanni Bepler-Klein, Kuno Konopka und Stephan Henrich besetzten Vorstand eindeutig die Kommunalwahl im Vordergrund. Der deutliche Zugewinn bei [...]
Land Hessen will Mädchenarbeit ausbauen.
Wiesbaden (23. Januar 2012) - Die Landesregierung will die Mädchenarbeit weiter ausbauen. 2012 wird es zum ersten Mal einen Internationalen Mädchentag geben. „Die Weichen für Gleichberechtigung in Familie, Beruf und Gesellschaft muss man so früh wie möglich stellen. Die Mädchen von heute sind die Frauen von morgen. Eine engagierte Mädchenarbeit kann [...]
Meditation Trance Buddhismus Sufis
Wer kennt das nicht, dass ein längerer Spaziergang den Kopf frei macht und Gedanken und Geist äußerst produktiv werden. Goethe hat es so gemacht
. und jeder andere Mensch könnte es auch. Meist fehlt die Muße, der Raum in unserer hektischen Welt, um das umzusetzen. Mit der nötigen, leicht erlernbaren Technik, ist [...]
Freiwilliges Engagement von Jugendlichen
Ob und wofür sich Jugendliche freiwillig engagieren, hängt stark von Bildung, Herkunft und Geschlecht ab. Zu diesem Ergebnis kommt eine Sonderauswertung des Dritten Freiwilligensurveys des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Jugendforscherin Sibylle Picot, die speziell das Engagement Jugendlicher untersuchte, stellt dabei u. a. fest, dass sich Jugendliche mit höherer Bildung [...]






Prof. Dr. Wolfgang George: 30 Mrd € Investition durch Energie-Genossenschaften möglich