Archiv für die Kategorie „Marburg“
Burnout-Beraterinnen für Wohlfahrt-Vereine
Zukunftsbranche Sozialwirtschaft braucht Rückenwind
Die Sozialwirtschaft ist eine Zukunftsbranche, die durch die alternde Bevölkerung vor zwei Herausforderungen steht: steigende Nachfrage nach sozialen Diensten bei einer sinkender Zahl an Arbeitskräften. Bundesregierung und Wohlfahrtspflege beabsichtigen durch das 60 Mio. € Programm „Rückenwind- - Für die Beschäftigten in der Sozialwirtschaft“, dass die Beschäftigten länger im Beruf verbleiben. Das eben gestartete Marburger Teilprojekt möchte gesundheitserhaltende und leistungsfördernde Strukturen in Mitgliedsorganisationen des Wohlfahrtsverbandes „ Der Paritätische Hessen“ schaffen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Angst vor dem finanziellen Risiko?
Existenzgründung – erfolgreich und tragfähig ?
Die Agentur für Arbeit Marburg bietet Beratung für Existenzgründer/innen im Rahmen einer Gruppeninformations-Veranstaltung an, der nächste Termin ist Donnerstag, 7. Juli 2011 um 17:00 Uhr im großen Sitzungssaal der Arbeitsagentur, Afföllerstraße 25, 35039 Marburg.

Geschäftsidee in die Tat umsetzen (Foto: Rainer Sturm / pixelio.de)
Praxisnahe Informationen zu Voraussetzungen, Fördermöglichkeiten und vielfältige branchenübergreifende Beispiele für erfolgreiche, tragfähige Existenzgründungen sind Themen der Veranstaltung, die die Arbeitsvermittlung der Agentur für Arbeit Marburg anbietet. Diesen Beitrag weiterlesen »
Millionen für die Forschung

Bildunterschrift: Karten wie diese zum Zusammenfall sprachlicher und geographischer Grenzen sind ein Teil der Arbeit des Forschungszentrums Deutscher Sprachatlas. Die „Fundierung linguistischer Basiskategorien“ ist ein Projekt, das als neuer „LOEWE“-Schwerpunkt von den Professoren Dr. Jürgen Erich Schmidt vom Forschungszentrum und Dr. Richard Wiese vom Institut für Germanistische Sprachwissenschaft geleitet wird (Foto: Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas).
Philipps-Universität bekommt erneut „LOEWE“-Fördergelder
Das Hessische Wissenschaftsministerium (HMWK) hat am Montag, dem 27. Juni 2011, die Entscheidungen der vierten Staffel der Exzellenzinitiative „LOEWE“ (Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz) bekannt gegeben: Die Philipps-Universität Marburg war mit ihrem Antrag für den Schwerpunkt „Fundierung linguistischer Basiskategorien“ erfolgreich; ebenfalls gefördert wird der Schwerpunkt „Non-neuronale cholinerge Systeme“ unter Federführung der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), an dem die Philipps-Universität beteiligt ist. Diesen Beitrag weiterlesen »
Klinik Cafeterien als kulinarische Reise?
Harald Butz … vom Bäcker zum 2 Sterne Koch
Aktivieren, stabilisieren, neue Wege suchen und gehen, das unterstützte der Integrationsfachdienst IFD stets bei Harald Butz und Sebastian Horn. Und nun ist es wieder einmal geschafft, beide Herren haben eine feste Anstellung in den Cafeterien des Uni-Klinikums. Seit 16 Jahren ist dort Rolf-Hermann Meinhardt Pächter, ein 2-Sterne Koch des „Chaîne de Gourmet“, der auch in Systemgastronomie ausbilden kann. Ein überzeugter Menschenfreund, der jedem eine Chance gib. Mit dem IFD arbeitet der 55jährige Großseelheimer schon seit langer Zeit erfolgreich zusammen. Von dort stießen auch seine beiden „Neuverpflichtungen“ zu den rund 25 Mitarbeitern. Der 54jährige Stadtallendorfer Harald Butz hatte vorher in einer Bäckerei gearbeitet. Nach deren Insolvenz konnte der IFD ihm eine neue Stelle in der freundlichen Cafeteria des Klinik Neubaus vermitteln, die ein deutlich italienisches Flair ausströmt*.
Ausgangsüberlegung beim Einsatz der Mitarbeiter, so das langjährige Mitglied des Verbands der Köche Deutschlands, sei die Frage: ‚Wo kann man den Koch entlasten?‘ ….. Dessert anrühren, Salat vorbereiten, aber auch Tische abräumen und Spülmaschinen bedienen beispielsweise.
„Ich habs hier richtig gut getroffen. Ich weiß, ich kann das. Und dort, wo ich was nicht kann, soll der Chef mir auf die Schulter klopfen“, sagt Küchenhilfe Harald Butz im Brustton der Überzeugung. Und außerdem könne er ja jederzeit bei Brigitte Knieß oder Jutta Alberti vom IFD anrufen.
„Menschen mit Behinderung wissen aus eigener Erfahrung, was Hilfe, was Freundlichkeit, was Aufmerksamkeit bedeutet. Sie leben diesen Service-Gedanken täglich gegenüber den Kunden und Kollegen“, umreißt Rolf-Hermann Meinhardt seine Beweggründe, gerne vom IFD betreute Menschen einzustellen. Außerdem habe jeder Mensch eine Chance verdient.
„Wenn Sie so möchten, tragen wir alle ein Wenig dazu bei, dass Besucher und Patienten sich hier ein Stück wohl fühlen. Und das hilft ja uns allen, Herr Butz bspw. hat eine Stelle, ich einen ‚knuffigen‘ Mitarbeiter und der IFD einen guten Vermittlungserfolg“, beschreibt der gebürtige Braunschweiger die win-win Situation. „Mir kann es nur gut gehen, wenn es den Menschen um mich herum gut geht!“ sei nicht nur die Lebensweisheit des verstorbenen, jüngeren Sohnes, sondern auch die seine. Deshalb habe er Koch-Clubs im Altenheim durchgeführt, um die Bewohner zu aktivieren und deshalb lade er auch den berühmten Punkrocker unter den TV- Sterneköchen, Stefan Marquard, in seine Cafeterien ein. „Ich möchte immer eine glückliche Familie um mich herum haben… auch bei der Arbeit. Und Familie, das sind auch meine Mitarbeiter.“ unterstreicht Meinhardt abschließend.
„Eigenverantwortung für die eigene Lebenssituation zu akzeptieren, das ist der Ausgangspunkt einer jeden Beratung des IFD. Das Leben mit den gegebenen Einschränkungen selbst in die Hand zu nehmen, ist nicht leicht“, beschreiben Knieß und Alberti. Beispiele wie die Klinik-Cafeteria ermutigen Menschen in gleicher Lage, das eigene Berufsleben aktiv zu gestalten. „Dabei helfen wir sehr gerne“, ermuntern sie die Leser dieser Zeilen.
Im Auftrag von LWV Hessen, Berufsgenossenschaft, Reha-Trägern u.a. betreut der IFD Menschen mit Behinderung und vermittelt sie in sozialversicherungspflichtige Arbeit. Entscheidungshilfen werden gegeben, Vermittlungsgespräche geführt, Einarbeitungszuschüsse angefragt oder Arbeitsplatzausstattung gefördert.
Info: www.ifd-marburg.de, Brigitte Knieß, Jutta Alberti 06421-68 51 312
Foto (Galerie): Jutta Alberti (von rechts) und Brigitte Knieß freuen sich mit Pächter Rolf-Hermann Meinhardt und Harald Butz über eine gelungene Integration ins Arbeitsleben
Foto (Text): “Familienmitglied” Harald Butz und Andreas Meinhardt
Fotos: Viktor Szymczak
*Versuchen Sie doch einmal Latte macchiato mit weißer Schokolade … ein Gedicht!
HINTERGRUND
Der Integrationsfachdienst IFD arbeitet im Auftrag Dritter wie Integrationsamt (ehemals: Hauptfürsorgestellen), Berufsgenossenschaft, Agentur für Arbeit, KreisJobCenter oder Rehabilitationsträger. Er hilft Menschen mit schweren Behinderungen dabei, am Arbeitsleben teilzunehmen, vermittelt behinderungsgerechte Arbeitsplätze und bietet psychosoziale Beratung.
Der IFD ist ein gemeinsames Dienstleistungsangebot von mehreren gesetzlichen Leistungsträgern und unterteilt sich in „Vermittlung IFD-V“ und „Begleitung IFD-B“, wobei dies eine fließende Grenze ist. IFD-V vermittelt behinderte Arbeitskräfte und berät Arbeitgeber bei der Auswahl. Über vorgeschaltete Praktika oder befristete Arbeitsverträge können sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber kennen lernen. Der IFD-B berät und betreut bspw. bei Leistungsschwierigkeiten, längeren Erkrankungen, Konflikten am Arbeitsplatz oder drohender Kündigung.
Integrationsämter und Arbeitsagenturen sind die Hauptauftraggeber und finanzieren diese aus Mitteln der Ausgleichsabgabe. Genauer gesagt: SGB IX §§ 102 und 109 ff. und Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabeverordnung SchwbAV, §§ 27 a und 28.
Cocktails als Weiterbildung

Cocktails-Weiterbildung macht auch Spass
Innovative Konzepte im Hotel und Gaststättengewerbe.
Anfang des Monats startete in der Marburger Cocktail-Bar „Plan B“ eine neuartige Form kostenfreier Weiterbildung für sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Das Pilotprojekt des Bildungsträgers Arbeit und Bildung e.V. ist abgestimmt mit dem Wirtschaftsministerium und dem Hotel- und Gaststättenverband. Nach vier Bausteinen und acht Tagen erwerben insbesondere an- und ungelernte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen regional, aber auch international, verwendbare Zusatzqualifikationen. Den knapp 15 Kleinen und Mittleren Unternehmen KMU aus dem Landkreis entstehen dabei keine Kosten. Sogar ein Auslandspraktikum ist für Teilnehmer möglich. Diesen Beitrag weiterlesen »
AusbildungsAbbrüche?…. es gibt immer eine Lösung

SASB Bilanz-Tagung
„Starke Azubis-Starke Betriebe“, „Ziellauf“ und „Bleib-Dran“ retten Ausbildungen
Wer hat nicht schon vom allseits drohenden Fachkräftemangel gehört? Die Unternehmen des Handwerks oder der Wirtschaft stehen vor dem Problem, nicht mehr ausreichend gut ausgebildete Mitarbeiter zu finden. Da hilft nur eines: Ausbilden! Und… Ausbildungsabbrüche vermeiden.
Aber Konflikte in der Ausbildung führen nicht selten zur vorzeitigen Lösung von Ausbildungsverträgen. Jeder fünfte Auszubildende bricht im ersten Lehrjahr ab. Eine Studie fand heraus, dass fast 70 Prozent der befragten Azubis und Betriebe den Abbruch für vermeidbar hielten, wenn man rechtzeitig miteinander gesprochen hätte.
Was aber sind die typischen Situationen, bei denen Jugendliche das Handtuch werfen? …. Schwierigkeiten am Ausbildungsplatz, in der Berufsschule oder im persönlichen Umfeld! Die Motivation für den künftigen Beruf ist vielleicht zu gering, die Angst vor Prüfungen zu groß, der Beruf möglicherweise falsch gewählt….
Abbrüche können nur durch regionale Zusammenarbeit gelöst werden, wenn alle an der Ausbildung beteiligten Partner zusammenarbeiten: Kammern, Betriebe, Berufsschulen, Schulämter, Auszubildende, RÜM Regionales Übergangsmanagement und OloV Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit, Agentur für Arbeit, KreisJobCenter, DGB. Durch das dreijährige XENOS Projekt „Starke Azubis – Starke Betriebe, SASB“ sollen Abbrüche dauerhaft verringert werden, erläuterte die Projektleitung neulich auf einer Bilanz-Tagung im Marburger Schulamt. Feste Steuerungsgruppen, die Institution ‚Klärungsstelle Marburg‘, ambulante Klärungsstellen an Berufsschulen, Arbeitsgruppen wie „Frühwarnsystem für Ausbildungsabbrüche“ oder „Lernorte Kommunikation und Kooperation“ haben dafür gesorgt, dass in 86 Prozent eine Fortführung der Ausbildung gesichert wird. Nebenbei wird auch Fremdenfeindlichkeit abgebaut und Chancengleichheit gefördert.
Es wurde ein Ausbildungskalender vorgestellt, der im Ausbildungsbetrieb hängen könnte und an bestimmten Tagen bspw. fragt: „Berichtsheft schon ausgehändigt?“, „ Haben Sie den Azubi schon gefragt, wie er sich fühlt?“, „Wie wird er von den Kollegen wahrgenommen?“ … oder Tipps gibt wie „Loben Sie Ihren Azubi doch einfach mal so!“.
SASB berät und vermittelt noch bis Dezember 2011 bei allen Konflikten und Problemen, die eine erfolgreiche Berufsausbildung behindern: Probleme im Betrieb, in der Schule oder im Privatbereich. Gemeinsam mit ratsuchenden Azubis, Betrieben und Berufsschulen werden Konflikte geklärt und Lösungen erarbeitet. Von Anfang an wird die Arbeit wissenschaftlich begleitet. Finanziert von Bundesarbeitsministerium und Europäischem Sozialfonds, ko-finanziert von der Agentur für Arbeit, hat das Projekt vom Marburger Bildungsträger Arbeit und Bildung bisher schon viel erreicht:
Vereinbarungen in KFZ und HOGA Bereich; ein Handbuch für Akteure in der Dualen Ausbildung, eine institutionalisierte Klärungsstelle und – besonders herausragen - ein funktionierendes Netzwerk gegen Ausbildungsabbrüche. Das Team von SASB hofft, dass die auslaufende Finanzierung ab Dezember andernorts aufgefangen werden kann.
„Die Ursachen sind hinlänglich bekannt: demografische Alterung, Geburtenrückgang und verminderte Ausbildungsquote in ökonomischen Krisenzeiten. Die Auswirkungen sind bspw. Fachkräftemangel in Deutschland. Auf den verschiedenen Ebenen der Gesellschaft (Länder, Bund, Wirtschaft) gibt es viele Ansätze, dies aufzufangen. Einige versuchen die Abbrecher-Quote bei Ausbildungen zu minimieren.

Pressesprecher Viktor Szymczak
Projekte wie die ‚Verhinderung von Abbrüchen, VerA‘ vom Senior Experten Service, geben Azubis jeweils einen ehrenamtlichen, persönlichen Ausbildungsbegleiter an die Hand, das Bremer ‚Ausbildung-Bleib Dran‘ ist fortlaufend konzipiert und begleitet nur Berufe mit den höchsten Abbrüchen,… und ‚Ziellauf‘ aus NRW bot mit seinen ‚Ausbildungsstellencoaches‘ eine Art von ambulanter Klärungsstelle an“, resümiert Viktor Szymczak, Pressesprecher von Arbeit und Bildung, gegenüber Mittelhessen Digital zentrale Elemente bundesdeutscher Bestrebungen, die Ausbildungsabbrüche zu verringern.
„SASB aber wird ein robustes, präventiv ausgerichtetes Ausbildungsnetzwerk hinterlassen, das für alle Berufe in allen Teilen Deutschlands übernommen werden könnte. Das ist wirklich einmalig.“
H I N T E R G R U N D
Vertragslösungen. Vertragslösungen sind vor Ablauf der im Berufsausbildungsvertrag genannten Ausbildungszeit gelöste Ausbildungsverträge. Hierbei ist zu beachten, dass eine Vertragslösung nicht unbedingt einen Abbruch der Berufsausbildung bedeutet; auch Betriebs- oder Berufswechsel innerhalb des dualen Systems können mit Vertragslösungen einhergehen. Vertragslösungen können unterschiedliche Ursachen haben (z. B. auch Betriebsschließungen) und können sowohl durch den Ausbildungsbetrieb als auch den Auszubildenden erfolgen. Quelle: www.bibb.de/de/wlk8463.htm
VerA Verhinderung von Abbrüchen und SES Senior Experten Service
‘Bonn, 5.03.09: Heute fällt der Startschuss für die neue Initiative „VerA“, die der Senior Experten Service (SES) gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft ins Leben gerufen hat. Ziel von „VerA“ ist die Verhinderung von Abbrüchen und Stärkung von Jugendlichen in der Berufsausbildung durch SES-Ausbildungsbegleiter. Dabei stehen Senior Experten des SES, lebens- und berufserfahrene Fachkräfte, Jugendlichen zur Seite, um sie für ihren Beruf fit zu machen. SES-Ausbildungsbegleiter sind ehrenamtlich tätig, kennen die Sorgen junger Menschen und helfen ihnen individuell: Sie beantworten fachliche Fragen, begleiten Übungen für die Berufspraxis, unterstützen die Vorbereitung auf Prüfungen, kümmern sich um den Ausgleich sprachlicher Defizite, fördern die soziale Kompetenz und Lernmotivation und stärken das Vertrauensverhältnis zwischen Auszubildendem und Ausbilder.’ Quelle: www.ses-bonn.de/was-tun-wir/vera/was-ist-vera.html
Ziellauf Laufzeit: 01.08.2006-31.12.2008
Im Projekt „Ziellauf” ging es darum, Lehrlinge und alle an der beruflichen Ausbildung beteiligten Personen für die Entstehung von Konflikten zu sensibilisieren, sie im Umgang mit schwierigen Situationen im beruflichen Alltag zu beraten sowie die Kommunikations- und Konfliktfähigkeit zu erweitern. Letztendlich verfolgte das Projekt das Ziel, vorzeitige Ausbildungsvertragslösungen zu verhindern. Die am Projekt beteiligten Partner führten Beratungsgespräche mit unterschiedlichen Zielgruppen durch. Für Betriebe boten die sogenannten Ausbildungsstellencoaches Konfliktberatungen an. Sie führten die Konfliktparteien zusammen und erarbeiteten gemeinsam mit ihnen tragfähige Lösungen. In den Berufskollegs besprachen sie mit den Auszubildenden alltagsnahe Probleme in der Ausbildung und gaben Tipps für konstruktive Konfliktlösungen und förderliche Konfliktgespräche. Quelle: www.lgh.de/front_content.php?idart=478
SASB englische Stichworte. Target group: Trainees, companies and vocational schools. SASB tries to reduce the number of training break-ups by raising awareness of discrimination, prejudices and intercultural conflicts. Cost: Financed by Federal Ministry of Labour and European Social Fund. Quelle: Viktor Szymczak
OloV OloV bedeutet: Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit bei der Schaffung und Besetzung von Ausbildungsplätzen in Hessen. Es handelt sich um eine hessenweite Bildungsoffensive. Beteiligt sind unter anderem das Land Hessen, Landkreise, Städte und Gemeinden, Kammern, Bildungswerke, Schulen und Schulaufsichtsbehörden. Die Geschichte von OloV begann 2004, als die Partner des hessischen Ausbildungspaktes gezielte Maßnahmen vereinbarten, um “im gesamtgesellschaftlichen Interesse eine möglichst umfassende Ausbildung aller Jugendlichen zu gewährleisten und den Fachkräftebedarf der Wirtschaft auch in Zukunft sicherzustellen” (Hessischer Pakt für Ausbildung 2004 – 2006). Quelle: www.olov-hessen.de; www.ruem-marburg-biedenkopf.de/de/netzwerke/regionales_olov-netzwerk.html
Kontakt: „Starke Azubis-Starke Betriebe“, 06421-96360, xenos@arbeit-und-bildung.de
BU-1: SASB Bilanz-Tagung
BU-2: Pressesprecher in Aktion
Marburger Kooperationsprojekt bietet Umschulung zum Erzieher

Sie freuen sich auf die „Neuen“: Abteilungsleitung Frauen, Meggy Willmeroth (li.), und Kursleitung Monika Forneck. Nicht abgebildet: Ulrich Preis, Kursleitung
Ab 2013 haben Eltern von Kindern unter drei Jahren einen Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz. Den vorausgesagten Mangel von 40.000 zusätzlichen Erzieherinnen und Erzieher in der Kinderbetreuung versucht ein Marburger Kooperationsprojekt zwischen Arbeit und Bildung e. V., der Käthe-Kollwitz-Schule Marburg, der Agentur für Arbeit sowie dem KreisJobCenter Marburg-Biedenkopf lindern zu helfen. Zum zweiten Mal soll am 1.August 2011 eine verkürzte Teilzeit-Umschulung beginnen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Taub und trotzdem hören … mit der Innenohr-Prothese
6. Deutscher Cochlea (Hörschnecke)-Implantat-Tag am 28. Mai 2011

Cochlea(Hörschnecke)-Implantat-Tag in Marburg
Rund drei Prozent aller Babys haben bei der Geburt ein vermindertes Hörvermögen, drei bis vier von 1000 Neugeborenen haben erhebliche Hörschädigungen. Werden sie im ersten Lebensjahr mit einer Innenohr-Prothese, dem Cochlea-Implantat (CI), versorgt, erwerben die meisten von ihnen eine normale Lautsprachfähigkeit und differenzierte Hörfähigkeit. Seit 2009 ist in Deutschland das Neugeborenen-Hörscreening gesetzlich verankert. So gelingt es, Kinder bereits kurz nach der Geburt zu testen und gegebenenfalls rasch eine Versorgung mit Hörgeräten und/oder CI einzuleiten. Das und vieles mehr ist auf die unermüdliche Arbeit der Deutschen Cochlear Implant Gesellschaft e.V. (DCIG) zurückzuführen. Seit 2005 organisiert sie den Deutschen CI-Tag, der Samstag, den 28. Mai 2011, zum sechsten Male bundesweit statt findet. Die seit 2004 bestehende CI-Selbsthilfegruppe Mittelhessen steht von 11 bis 15 Uhr vor dem Cineplex Marburg für Informationen und Tests bereit. Diesen Beitrag weiterlesen »
Europas viele Gesichter und viele zu übersetzende Sprachen
Berufliche Integration durch internationalen Austausch
Am Freitag trafen sich in Marburg europäische Netzwerkmitglieder und Experten des Bundesprojektes berufliche „Integration durch Austausch IdA“, um eine Halbzeitbilanz zu ziehen und um über Qualitätssicherung in europäischen Austauschprogrammen generell zu reden. Gastgeber war das Marburger IdA-Projekt „Grenzen-los“, gebildet aus Koordinator Arbeit und Bildung e.V., dem Projektpartner Praxis GmbH und den strategischen Partnern KreisJobCenter Marburg-Biedenkopf bzw. Agentur für Arbeit Marburg.
Stefan Schulz-Trieglaff, im Bundesarbeitsministerium BMAS für Entwicklung und Koordination übernationaler Maßnahmen verantwortlich, nannte als IdA-Zielgruppen „arbeitsmarktferne Jugendliche am Übergang Schule/Ausbildung mit Unterstützungsbedarf“, weil ihnen z.B. der Schulabschluss fehlt, aber auch alleinerziehende junge Frauen. Und zweitens, „arbeitslose junge Erwachsene an der Schnittstelle Ausbildung/Beruf“, wie etwa Akademiker ohne Berufserfahrung. Letztlich diene IdA dazu, mehr Beweglichkeit auf dem europäischen Arbeitsmarkt zu fördern.

Ohne sie geht nichts ...Simultandolmetscher bei der Arbeit
Angelika Funk, stellv. Geschäftsführung Arbeit und Bildung e.V., verwies darauf: „Grenzen-los startete Herbst 2009 und hat bis heute zwölf Marburger Lehrgänge mit rund 100 Teilnehmer ins Auslandspraktikum gesandt“. Durch den begleiteten Auslandsaufenthalt und entsprechende Vor- und Nachbereitung hätten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich beruflich, sprachlich und persönlich weiterzuentwickeln.

Montserrat Ros Serra, Probens Spanien
Und das hätten sie auch getan, betonte der begleitende Forscher, Dieter Schulze von der Firma social solutions: Unter den „Grenzen-los“ Teilnehmern sei deutlich mehr Realismus, mehr Selbstvertrauen und gestiegene Selbstsicherheit entstanden.
Montserrat Ros Serra, vom spanischen Partner Probens, betonte die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit Arbeit und Bildung seit 1993, die auch dem Projekt „Grenzen-los“ zu Gute kam. Europa sei ein immer vertrauter werdendes Gebiet für die jungen Menschen, auch und gerade wegen des Netzwerkes.
Da IdA eine erhöhte Beschäftigungsfähigkeit bewirke, folgt jetzt auch eine Integration durch Austausch speziell für Menschen mit Behinderung (bspw. Lernbehinderung, Lernschwierigkeiten, Schwerbehinderung). Seit April werden 44 Projektverbünde bis 2014 gefördert, die bis zu 4.500 Menschen mit Behinderung diese europäische Erfahrung machen lassen werden, teilte der BMAS-Vertreter abschließend mit.

Angelika Funk, stellv. Geschäftsführerin AuB (re.) und Gerlind Jäckle, Praxis

Marco Hendriks dok10, Rotterdam
Ein Qualitätshandbuch für IdA wird Anfang 2012 erscheinen, das auch in anderen transnationalen Maßnahmen wie Freiwilligendienste oder Schüleraustausch genutzt werden kann. Mit der Konferenz wurde in Marburg eine bundesweit tourende Wanderausstellung gestartet, die Teilnehmer von IdA in den jeweiligen Auslandspraktika zeigt.
Weitere Informationen zum Projekt: www.ida-marburg.de (Grenzen-los)
Fotos: Viktor R. Szymczak
Marburger Physiker und Gießener Pflanzenzüchter suchen die perfekte Rapspflanze
Bundeslandwirtschaftsministerium fördert Projekt mit 500.000 Euro
Pflanzenzüchter der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) und Experimentalphysiker der Philipps-Universität Marburg erforschen mit Unterstützung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) und der kommerziellen Rapszüchtung die Effekte von Trockenstress aufgrund von Wassermangel an Rapspflanzen.
Im Rahmen der Innovationsförderung des BMELV zur Züchtung klimaangepasster Kulturpflanzen wird das Vorhaben für drei Jahre mit etwa einer halben Million Euro gefördert. Während die Gießener ihre langjährige Erfahrung in der Züchtung und Genomforschung von Raps in den Verbund einbringen, sollen die Marburger in der AG Experimentelle Halbleiterphysik um Professor Dr. Martin Koch ihre Expertise in der „Terahertz-Technologie“ zum Einsatz bringen. Mit dieser Technik, die jüngst vor allem aufgrund ihrer Verwendung in sogenannten „Nacktscannern“ an Flughäfen bekannt geworden ist, können Professor Koch und seine Mitarbeiter auch den Blattwassergehalt an lebenden Pflanzen bestimmen. Mit einem portablen Messgerät wären dann die Pflanzenzüchter sogar in der Lage, solche Rapspflanzen zu identifizieren, die besser mit Trockenstress nach Dürreperioden zurechtkommen. Damit könnte die Züchtung von Raps mit einer besseren Wassernutzungseffizienz vereinfacht und beschleunigt werden.
Beim Kick-off-Meeting des Projektes am 11. April 2011 auf dem Gutshof Rauischholzhausen/Ebsdorfergrund brachten Professor Koch und Professor Wolfgang Friedt, Leiter des Instituts für Pflanzenzüchtung der JLU Gießen, ihre Freude darüber zum Ausdruck, dass es gemeinsam gelungen ist, ein derartiges interdisziplinäres Forschungsprojekt zwischen den beiden Universitäten zu etablieren.
Bildunterschrift (Galerie): Matthias Stecher, Martin Koch, Maik Scheller, Rod Snowdon, Steffen Schumann, Lothar Behle-Schalk, Liane Renno, Marie Hohmann, Wolfgang Friedt, Markus Kollmer (v.l.n.r.)
(Foto: Lehr- und Versuchsbetrieb Rauischholzhausen)
Pressemitteilung : Uni Marburg



Hessischer Städtetag setzt auf realistische Pfade zum Schuldenabbau.
„Es ist eine richtige und gute Maßnahme der Landesregierung, hoch verschuldeten hessischen Kommunen mit über drei Milliarden Euro bei ihrer Entschuldung zu helfen.“ Dies sagt Wolfram Dette, Oberbürgermeister der Stadt Wetzlar und ausgewiesener Finanzfachmann in den Reihen des Hessischen Städtetages. „Der Entschuldungsfonds des Landes wird aber nur [...]
Unser politische Kommentar
Am Veilchen-Dienstag bauten die Christ-Demokraten zum traditionellen Fasnachtszug einen Stand in der Gießener Strasse auf. Dort betrieben sie ganz ungeniert Bandenwerbung. Keine andere Partei stellte ihre Macht derart im Strassen-Karneval zur Schau.
Ist es nicht sonst der Aschermittwoch, wo die Parteien übereinander herfallen? Und wo sie kein gutes Haar an den anderen demokratischen Kräften [...]
Wie bereits in der Presse berichtet, werden im ersten Halbjahr mit einzelnen Kommunen mehrere Pilotprojekte zur Online-Bürgerbeteiligung im Landkreis Gießen stattfinden. Auch die Stadt Hungen nimmt mit dem „Arbeitskreis Leitbild“ des Stadtmarketing Hungen e.V. an einem dieser Projekte teil.
Kürzlich hat sich die Firma eOpinio GmbH, ein junges innovative Meinungsforschungs-Unternehmen aus Gießen mit Spezialisierung auf dem [...]
Heuchelheimer Grüne schauen auf ein erfolgreiches Jahr zurück.
Auf seiner diesjährigen Mitgliederversammlung hat der Heuchelheimer Ortsverband Bündnis 90 / Die Grünen das ereignisreiche Jahr analysiert und die kommunal-politischen Schwerpunkte für 2012 andiskutiert.
Dabei stand für den mit Sabine Müller-Kübler, Hanni Bepler-Klein, Kuno Konopka und Stephan Henrich besetzten Vorstand eindeutig die Kommunalwahl im Vordergrund. Der deutliche Zugewinn bei [...]
Land Hessen will Mädchenarbeit ausbauen.
Wiesbaden (23. Januar 2012) - Die Landesregierung will die Mädchenarbeit weiter ausbauen. 2012 wird es zum ersten Mal einen Internationalen Mädchentag geben. „Die Weichen für Gleichberechtigung in Familie, Beruf und Gesellschaft muss man so früh wie möglich stellen. Die Mädchen von heute sind die Frauen von morgen. Eine engagierte Mädchenarbeit kann [...]
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Wer kennt das nicht, dass ein längerer Spaziergang den Kopf frei macht und Gedanken und Geist äußerst produktiv werden. Goethe hat es so gemacht
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Freiwilliges Engagement von Jugendlichen
Ob und wofür sich Jugendliche freiwillig engagieren, hängt stark von Bildung, Herkunft und Geschlecht ab. Zu diesem Ergebnis kommt eine Sonderauswertung des Dritten Freiwilligensurveys des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.







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