Kunst und Kreation trotzen TTIP

DIY… ist das vielleicht eine neue Kreation der berühmten Parfüm- und Mode-Designerin Donna Karan aus New York? Ach, doch nicht! denn deren Kürzel ist ja: DKNY. Es ist auch kein weiteres Kürzel aus dem social media Sprachgebrauch, sondern in unserer Welt der Abkürzungen verbirgt sich dahinter das alt-ehrwürdige Do-It-Yourself, kurz: DIY. Was aber können die gut 4.000 Besucher vielleicht lernen im Workshop DIY am letzten Mai Wochenende auf der 7. KreativMesse in Marburg? Antwort: Das alte „Selber machen, Heimwerken“… das steht ganz im Vordergrund. Weg von Massenware, hin zu naturbelassener und nachhaltiger, handwerklicher Selbstdarstellung.

Lachen verbindet

Lachen verbindet

Über 60 Aussteller aus Deutschland und den Niederlanden bieten ein Atelier der eigenen Möglichkeiten. Handgefertigtes aus Papier; 3D-Stanztechnik aus Holland; Tiffany aus Stuttgart; Quilt-Zubehör aus Bremen. Nicht zu vergessen die umwerfend individuellen Margosch-Teddybären aus dem Taunus.

Jährlich wird Marburg ein Tummelplatz für Kreativität und Kunst. Wer Anregungen für ein Hobby sucht, ist auf der KreativMesse richtig. Neue Fertigkeiten und Tricks direkt vom Profi warten in 18 Workshops. Die machen aus Laien kleine Profis, wie in der Kupferfolientechnik. Der Profi nimmt seine Schüler an der Hand und zeigt, wie aus den selbsteingefärbten Glasteilen dann bspw. ein Pinguin entsteht.

Da die Stadthalle Marburg umgebaut wird, ist das Gaßmann-Stadion Austragungsort für den liebevollen Wettbewerb der Kreativität und Kunst. Das Angebot ist riesig, die farbenfrohen Stände eine Augenweide.

Man muss ein Auge dafür haben, um bspw. schönen Modeschmuck zu entdecken der gleichzeitig auch handwerklich sehr anspruchsvolle Qualität bietet. Wie die Klick-Buttons von Steffis Bastelvielfalt. Sie sind sogar gegen Spritz- und Regenwasser immun. Liebevolle Handarbeit strahlen auch die markanten Margosch-Bären aus der Teddywerkstatt aus.

Teddybären der Familie Margosch

Teddybär Familie Margosch (von Margot Schneegans hergestellt)

Alles keine Massenprodukte, keine Einheitsware, die uns das Freihandelsabkommen TTIP bringen könnte. Ob es die Schuhe aus italienischer Maßarbeit sein sollen… perfekt sitzend …oder modische 1-Sommer-Treter aus dem Schuh-Discounter, die kaum den optischen Verschleiß aushalten. Beide Fraktionen sind auf der KreativMesse zu finden.

Natürlich sollte es immer „Ehrlichen Lohn für harte Arbeit“ geben, wie der Slogan der wieder erstandenen Bergmann-Brauerei in Dortmund griffig fordert. Sprich: angemessener Preis. Die Marburger Messe zeigt uns deutlich: Die Rückbesinnung auf die eigene Kraft, Kunst und Können ist nicht aufzuhalten.

steffisbastelvielfalt.blogspot.de; www.margosch-baeren.de; www.marburg.de/detail/70985

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